Dr. med. Irmi Guertner, Fachaerztin für Chirurgie
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Ästhetische Chirurgie

Das heutige Schönheitsideal ist für die meisten von uns nicht erreichbar. Aber die kleinen Veränderungen des Alters setzen uns allen zu, und wer möchte nicht ein bischen "frischer und jünger " wirken. Die ästhetischen Chirurgie bezeichnet Eingriffe, die eine Verbesserung des Aussehens erreichen sollen. Das persönliche Schönheitsideal der Patienten spielt hier eine entscheidende Rolle. Damit durch den Eingriff eine wirkliche Verbesserung erzielt wird, muß zunächst ein Informationsausstausch stattfinden - was ist möglich und was ist realistisch machbar. Die ausführliche Aufklärung über die Möglichkeiten der Verbesserung wie auch der typischen Risken ist wesentlicher Bestandteil der individuellen Beratung in diesem sehr sensiblen Bereich. Das Thema antiaging - wellness and beauty bewegt alle. Oft kann bereits eine Gewichtsreduktion in Kombination mit Sport schon ein ganz gutes Ergebnis erzielen. Das subjektive Wohlbefinden kann aber auch nach erfolgreicher Diät leiden, weil die lästigen "Falten" nun doch tärker zur Geltung kommen. Die Korrektur sollte "natürlich" wirken und subtil postiv verändern. Was ist eine dosierte "Faltenunterspritzung" und was ist eine "maskenhafte"? So kann auch "face-lift" einen maskenhaften Ausdruck verleihen. Prinzipiell ist es empfehlenswert sich über die Verfahren vorab gut zu informieren. Eine Fotodokumentation über alle hier benannten Verfahren kann vorgelegt werden, wird aber aus öffentlich rechtlichen Gründen nicht im Internet dargestellt.

Folgende Verfahren kommen zur Anwendung:

  • Faltenkorrektur im Gesicht durch biologisch abbaubare Produkte (Hyaluronsäureinformation unter www.q-med.com)
  • Narbenkorrektur - Keloidnarben - Beseitigung
  • Funktionsstörende Narbenzüge
  • Operation der "Bauchschürze" nach Schwangerschaft oder Gewichtsreduktion
  • Operation der "Schlupflider und Tränensäcke"
  • Liposuktion im definierten Gebiet
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Abdominoplastik - Bauchstraffung:

Die Operation von einer "Bauchschürze" wird als Abdominoplastik bezeichnet. Die Bauchhaut ist häufig nach Schwangerschaft extrem überdehnt. "Bauchschürzen" sind kosmetisch wie auch hygienisch unangenehm. Auch nach extremer Gewichtsreduktion kann eine Bauchschürze auftreten, da sich die überschüssige Haut nicht mehr etrahiert. Hier zielt die Operation darauf ab, die überschüssige Haut inklusive angrenzendem Fettgewebe zu entfernen. Die ahtmaterialentfernung bei "Intracutannaht" erfolgt nach ca. 14 Tagen; es ist empfehlenswert ein entsprechendes Mieder über 3 Monate zu tragen.

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Blepharoplastik - Lidstraffung:

Die Operation von "Schlupflidern und Tränensäcken" wird als Blepharoplastik bezeichnet. Die kosmetischen Vorstellungen sind hier individuell - und es ist daher empfehlenswert Fotoaufnahmen mitzubringen, die eine gewisse Vorstellung vermitteln. Eine Überkorrektur ist genauso unbefriedigend wie eine Unterkorrektur. Die Operation zielt darauf ab, die überschüssige Haut zu entfernen und in der Tiefe die natürlichen Fettdepots zu eröffnen. Die Blutstillung der feinen Gefäße wird mit der Elektrokoagulation durchgeführt. Postoperativ kann es jedoch trotzdem zu flächigen Einblutungen im Augenlidbereich kommen, die in der Regel jedoch nach ca 10 Tagen resorbiert sind. Die Nahtmaterialentfernung bei Intracuntannaht" erfolgt nach 12-14 Tagen, damit eine feine "strichähnliche" Narbenbildung erzielt wird. Bis zur Entfernung des Nahtmaterials sollte auf jegliches "Schminken" verzichtet werden. Beim Hautverschluss kommen resorbierbares Nahtmaterial oder Fibrinklebe nicht zur Anwendung, weil die Narbenbildung nicht kalkulierbar ist.

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Liposuction - Fettabsaugung:

Die Liposuction als Operationsmethode zur Entfernung von Fettzellen ist bekannt. Als grundsätzliche Voraussetzung sollte eine Gewichtsreduktion auf natürlichem Wege angestrebt werden. Die Liposuction ist keine geeignete Methode zur Gewichtsabnahme, sie kann lediglich helfen bestimmte Problemstellen zu reduzieren und zu einer gewissen Formverbesserung führen. Im übrigen muss auf die besonderen Risiken der "Fettabsaugung" hinsichtlich Thrombose- und Lungenembolierisiko ausdrücklich hingewiesen werden. Daher sollte die Liposuction dosiert eingesetzt werden, eine Fettreduktion liegt hier bei 2 - 3 l. Die Formverbesserung z.B. bei Reithosen oder Doppelkinn ist in der Regel gut zu erreichen. Problematisch kann im Einzelfall die Tendenz zu Hauteinziehungen (Dellen) sein - die sogenannte "Orangenhaut" nach Fettabsaugung.

Die derzeitigen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Anästhesie äußern sich eindeutig gegen die Lokal- Anästhesieverfahren bei Liposuction. Diese Form der Lokalanästhesie wird auch bezeichnet als "Tumeszenzanästhesie". Die Gabe von hohen Dosen Lokalanästhetika kann hier zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Generell ist es empfehlenswert, sich beim Anästhesisten über die "Narkoseform" ausführlich zu informieren.

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