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Varizenchirurgie - Venenchirurgie

Perforansinsuffizienz - Seitenastvenenerweiterung:

Die "Perforansinsuffizienz" bezeichnet das Auftreten von Krampfadern am Unterschenkel oder Oberschenkel, wobei sich knäuelartig Venen vorwölben. Die Patienten klagen häufig über "müde Beine", abgesehen vom störenden kosmetischen Aspekt, kann eine derartige Venenveränderung langfristig zum "offenen Bein" führen. Die Operationsvorbereitung mittels Duplexsonographie oder Phlebographie muss sicherstellen, dass die tiefen Beinvenen intakt sind. Die Operation zielt darauf ab, die entsprechenden Perforansinsuffizienzen zu entfernen bzw. zu unterbinden. Das Tragen der Kompressionsstrümpfe über 3 Monate ist Teil der Nachbehandlung.

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Vena saphena magna Insuffizienz - Stammveneninsuffizienz:

Die V. saphena magna ist Teil des oberflächlichen Venensystems, diese Vene zieht vom Innenknöchel über die Innenseite des Unterschenkels/ Oberschenkels in die Leistenregion und mündet dort ins tiefe Venensystem der Vena femoralis. An der Mündungsstelle "Hiatus saphenicus" befindet sich eine Venenklappe. Die Operationsvorbereitung muss hier ebenso sicherstellen, dass das tiefe Venensystem intakt ist. Die Operation erfolgt im Sinne eines "Venenstrippings", d.h. die Vene wird am Innenknöchel und in der Leistenregion aufgesucht und über ein Spezialinstrumentarium, den "Venenstripper", im Ganzen entfernt. Die Nachbehandlung sieht ebenfalls das Tragen von Kompressionstrümpfen für in der Regel 3 Monate vor.

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Vena saphena parva Insuffizienz:

Die Vena saphena parva ist eine kleine oberflächliche Vene, sie zieht von der Außenknöchelregion in Richtung Kniekehle. Die Operationsvorbereitung ist analog der Vorbeschriebenen. Die Operation kann ebenfalls über "Venenstripper" erfolgen. Die Nachbehandlung sieht ebenfalls das Tragen von Kompressionstrümpfen für in der Regel 3 Monate vor.

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